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SPIEGEL ONLINE – 19. April 2005, 15:54
URL: http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,352215,00.html

Globale Lichterkette

Leuchtendes Gedenken an Einsteins Todestag

Mit einer weltumspannenden Lichterkette haben Physiker und Fans an den 50. Todestag von Albert Einstein erinnert. Von der US-Universität Princeton bis ins ferne Taiwan blitzten Lichtwellen zum Gedenken an den Nobelpreisträger über die Erde. Die besondere Lichterkette unter dem Motto “Physik erhellt die Welt” begann am Montagabend damit, dass in der US-Universität Princeton die Beleuchtung des Football-Stadions und der Universitätstürme aufflammte.In Princeton im US-Staat New Jersey lebte Einstein von 1933 bis zu seinem Tod am 18. April 1955. Damals hatte er seine grundlegenden Werke zur Physik allerdings schon lange geschrieben. Dazu gehört auch die 1905 vorgelegte Spezielle Relativitätstheorie, in der sich der Wissenschaftler unter anderem mit der Natur des Lichts beschäftigt. Hochaus in

Von Princeton aus wanderten die Lichtstrahlen zum Gedenken an Albert Einstein über das gesamte Territorium der USA – rund 140 Gruppen strahlten ein Gebäude nach dem anderen an. Auf dem weiteren Weg um den Globus überbrückten Telefongespräche über Glasfaserkabel geographische Lücken der Lichterkette. Schließlich sei auch diese Art der Datenübertragung mit Lichtwellen verbunden, erklärte die Physikerin Claire Gmachl, die die Aktion zusammen mit dem in Graz lehrenden Physiker Max Lippitsch organisierte. “Für eine Physikerin wie mich ist Licht gleich Licht”, sagte Gmachl.

Im fernen Taiwan feierten Schüler den Nobelpreisträger mit Einstein-Masken. Die berühmte Formel E=mc2 wurde hochkant am Gebäude “Taipeh 101” gezeigt, dem mit 508 Metern höchsten Wolkenkratzer der Welt.

Die globale Einstein-Huldigung wurde aber auch kritisiert. So äußerten sich mehrere Astronomen besorgt über die ohnehin schon überhand nehmende “Lichtverschmutzung”, die Sternguckern den Blick in den Himmel erschwert.

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